17. August 2018

Senatsantwort: Fast jede zweite Befristung im öffentlichen Dienst ist ‚sachgrundlos‘

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Befristungen waren im Arbeitsrecht ursprünglich nur in Ausnahmefällen mit triftigem Grund erlaubt. Solche Ausnahmen konnten Krankheits- oder Schwangerschaftsvertretungen sein oder besondere Auftragsspitzen.

Seit den 1980er Jahren wurden diese Ausnahmetatbestände immer weiter gefasst und schließlich sogar eine Befristung auf zwei Jahre ohne jeden Sachgrund zugelassen.

DIE LINKE hat vor einigen Wochen die Landesregierung nach den sachgrundlos befristeten Arbeitsverhältnissen in den öffentlichen Dienststellen gefragt. Der Senat hat nun geantwortet.

Die Mitteilung des Rathauses zeigt einen drastischen Anstieg des Instrumentes der sachgrundlosen Befristung: Die Zahl dieser Arbeitsverträge hat sich von 185 im Jahr 2015 auf 290 in 2018 erhöht.

Der Anteil der sachgrundlosen Befristungen an allen befristeten Arbeitsverträgen liegt mittlerweile bei 43,6 Prozent.

Klicken Sie bitte hier, wenn Sie die komplette Senatsantwort einsehen möchten.

Hier können Sie den Kommentar von Kristina Vogt nachlesen.

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