17. Mai 2018

Deals mit Despoten - Das EU-Türkei-Abkommen und seine Folgen

Diskussionsveranstaltung am 25. Mai 2018 um 19:00 Uhr im Alten Fundamt im Bremer Viertel (Auf der Kuhlen 1A) mit:

Zwei Jahre ist es her, dass die EU unter maßgeblicher Beteiligung der Bundesregierung einen Flüchtlingsdeal mit der Türkei abgeschlossen hat. Die EU hat sich mit dem Abkommen von einer Regierung abhängig gemacht, die Menschen in die Flucht zwingt und ihre eigene Bevölkerung sowie die Bevölkerung Rojavas bekämpft. Die Bundesregierung hat Erdogans Treiben nicht nur zugesehen, sondern ihn durch Rüstungsexporte, Flaggenverbote und Repressalien hier vor Ort unterstützt.

Wie wirkt sich dieser Deal auf die Lebenssituation der Flüchtenden aus? Welche Akteur*innen waren die treibenden Kräfte in der EU? Wie hat sich der EU-Türkei-Deal auf die Lage in der Türkei ausgewirkt, insbesondere für Oppositionelle und Minderheiten? Woher kommt das weitgehende Schweigen zu dem völkerrechtswidrigen Angriff der AKP-Regierung auf Rojava? Wie äußert sich das alles für die hier lebenden Erdogan-Kritiker*innen und was kann man hier vor Ort tun?

Mit den eingeladenen Expert*innen werden wir Antworten auf diese Fragen suchen.

WAS: Deals mit Despoten - Das EU-Türkei-Abkommen und seine FolgenWANN: Freitag, 25. Mai, 19:00 bis 21:30 UhrWO: Altes Fundamt im Bremer Viertel (Auf der Kuhlen 1A)