30. November 2017

Das Jugendamt in die Lage versetzen, gesetzliche Aufgaben vollumfänglich und zeitnah wahrnehmen zu können

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Für ein gesundes Heranwachsen von Kindern zu sorgen, ist Alltag und Aufgabe von Eltern, von Erzieher*innen und Lehrer*innen und von den Beschäftigten der öffentlichen und freien Jugendhilfe.

Prekarisierung, Stadtteilsegregation und unzureichend ausgestattete staatliche Regelsysteme haben zu einer Zunahme von ökonomischem und auch sozialem Ausschluss geführt, der sich auf die betroffenen Familien auswirkt und die Anforderungen an die Beschäftigten, die mit den Kindern und Familien arbeiten,
steigert.

Der Jugendhilfe ist der Erhalt der Familieneinheit vorrangig. Erst bei akuten Gefährdungslagen oder bei unbegleiteter Einreise wird die Obhut für das Kind per Gerichtsbeschluss auf die öffentliche Jugendhilfe übertragen.

Es gibt im Jugendamt ein Personalmangel, der zulasten der Kinder, Familien und Beschäftigten geht. Er führt dazu, dass gesetzliche Aufgaben nicht vollumfänglich und zeitnah wahrgenommen werden können.

Die begrüßenswerte Höhergruppierung der pädagogischen Jugendamtsmitarbeiter*innen hat die Beschäftigung dort attraktiver gemacht, jedoch noch nicht zu einer hinreichenden Entlastung geführt.

Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels müssen die Arbeitsbedingungen in der Jugendhilfe weiterhin verbessert
werden.

Vor diesem Hintergrund hat die Linksfraktion dem Senat insgesamt 14 Fragen gestellt, die die Landesregierung bis Anfang 2018 beantworten muss.

Klicken Sie bitte hier, wenn Sie den kompletten Fragenkatalog einsehen möchten.

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