23. August 2018

Auch studentische Hilfskräfte haben gute Arbeitsbedingungen verdient!

An den Hochschulen und der Universität übernehmen studentische Hilfskräfte viele wichtige Aufgaben, ohne die der Hochschulbetrieb kaum funktionieren würde. Demgegenüber richtet sich die Bezahlung noch immer nach dem - zu geringen - gesetzlichen Mindestlohn, tarifvertragliche Regelungen existieren bislang nicht. Die Entlohnung für die gleiche Tätigkeit ist in anderen Bundesländern wie Niedersachsen oder Berlin deutlich besser.

Die Linksfraktion hat zu diesem Thema eine Große Anfrage an den Senat gerichtet, deren Beantwortung nun vorliegt. Der Senat sieht zusammenfassend keinen besonderen Handlungsbedarf, und verweist nur auf die anstehende bundesgesetzliche Erhöhung des Mindestlohnes. Damit werden die studentischen Hilfskräfte werden aktuell von der Tarifentwicklung abgekoppelt und hatten über die vergangenen Jahre sogar inflationsbedingte Lohneinbußen.

In Niedersachsen erhalten studentische Hilfskräfte 9,93 (ohne Bachelorabschluss) bzw. 11,55 Euro (mit Bachelor), im Vergleich zu den 8,84 Euro in Bremen deutlich mehr Geld.

Die Senatsantwort auf die Große Anfrage „Beschäftigungssituation der studentischen Hilfskräfte" findet sich hier.