Gute Bildung kostet Geld. Deshalb führen knappe öffentlichen Kassen zu immer neuen Kürzungen und Verschlechterungen. Grund genug für die Bildungsgewerkschaft GEW, die Finanzpolitik ins Zentrum ihres diesjährigen Bremischen Gewerkschaftstages am 9. und 10. November zu rücken. Dieser beginnt am kommenden Mittwoch um 16 Uhr mit einem öffentlichen Vortrag von Frau Professor Dr. Mechthild Schrooten von der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, die Alternativen zur auch in Bremen vorherrschenden Finanzpolitik vorstellt. Nach der Diskussion beginnt die Antragsberatung mit Anträgen zur Finanzpolitik. Am Donnerstag, dem 10. November, steht ab 9.00 Uhr dann doch die Bildungspolitik auf dem Programm der knapp 100 Delegierten. Außerdem sind turnusgemäß auch alle Gremien und Positionen des Landeverbandes – etwa der Landesvorstand und die Sprecher der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – neu zu wählen.
Der GEW-Landesverband Bremen ist mit gut 4.500 Mitgliedern im Land Bremen die größte Interessenorganisation im Bereich Bildung. Die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund organisiert Beschäftigte in allen Bildungseinrichtungen vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung und in der Wissenschaft. Derzeit kämpft die GEW in Bremen gemeinsam mit z.B. Eltern- und Schülervertretungen im Bremer Bündnis für Bildung gegen die angekündigten Kürzungen im Bildungsbereich.
(sh)