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19. November 2010

Könecke Bremen stirbt auf Raten!

Dieter Nickel, NGG-Geschäftsführer in Bremen

Auf einer außerordentlichen Betriebsversammlung gestern, 8. November, wurden den 629 Beschäftigten von Könecke Bremen die Planungen der Zur-Mühlen-Gruppe "zur technischen Modernisierung unserer Betriebe und zur Schaffung wettbewerbsfähiger Strukturen" mitgeteilt. Diese wohlklingenden Worte bedeuten im Klartext: Könecke Bremen wird mittelfristig geschlossen werden, die Produktion wird schrittweise in den nächsten Jahren in andere Betriebe der Gruppe verlagert. Was aus Verwaltung, Vertrieb, Marketing und Logistik wird, ist noch nicht klar.

Dazu erklärte der Geschäftsführer der Gewerkschaft NGG Bremen-Weser-Elbe, Dieter Nickel: „Wir werden hier um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen. Der Inhaber Peter zur Mühlen wusste sehr genau um den Zustand des Bremer Werkes, als er es vor 5 Jahren kaufte. Wir werden ihn an seinen Aussagen zur sozialen Verantwortung auf der heutigen Betriebsversammlung messen“
(Pressemitteilung der NGG v. 18.11.10)

Informativ der Bericht im Weserkurier v. 19.11.10