Die atomare Katastrophe von Fukushima ist keine acht Monate her und schon wieder wollen Bundesregierung und Stromkonzerne tödlichen Strahlenmüll ins Wendland schicken. Auch die im Sommer beschlossene Rücknahme der Laufzeitverlängerung der Atom-Kraftwerke ist angesichts der drohenden Gefahren völlig unzureichend und ein verlässlicher Plan für eine sozial verträgliche Energiewende liegt ebenfalls nicht vor. Offenbar können, oder wollen sich CDU, FDP, SPD und Grüne nicht ernsthaft gegen die Atomlobby durchsetzen.
Unter dem Motto "Atomkonzerne entmachten" wird sich DIE LINKE deshalb auch in diesem Jahr an den Protesten gegen den geplanten Castor-Transport nach Gorleben beteiligen. In erster Linie mobilisiert die Partei zur Großdemonstration am 26. November in Dannenberg (www.gorleben-castor.de), aber auch zur Südblockade am 24. und 25. November in Berg/Pfalz (www.castor-suedblockade.de). DIE LINKE unterstützt die Bündnis-Aufrufe zu beiden Aktionen.
Die Abfahrt des Castor-Zugs wurde um 24 Stunden auf Mittwoch, den 23. November 2011, vorverlegt. Daher ändert sich auch der Termin der Südblockade: Die Organisatoren mobilisieren jetzt für Donnerstag, den 24. November 2011, 9 Uhr, in Berg/Pfalz.
Der BUND Landesverband Bremen organisiert zwei Busse, Kosten 20 Euro, Ermäßigungen möglich.Abfahrt: 8:30 Uhr ab CinemaxX (Nähe Hauptbahnhof), Kartenabholung in der BUND Geschäftsstelle Am Dobben 44, Mo bis Do 9 bis 18 Uhr, Freitag 9 bis 16:30 Uhr. Tel: 0421-79002-0 anne.peper@bund-bremen.net
(ms)