Schwere Vorwürfe erheben die Kollegen des Komitees „Wir sind der GHB“ gegen den Betriebsratsvorsitzenden des Gesamthafenbetriebsvereins, Peter Frohn. So soll dieser nach Angaben ihres Sprechers Hafenarbeitern gegen Zahlung von Bargeld gut dotierte Jobs im GHBV verschafft haben. Dies geht aus einer Meldung von Radio Bremen vom Freitag hervor: Streit eskaliert
Unterdessen hat das Komitee für den nächsten Samstag zu einer Demonstration zum Erhalt der Arbeitsplätze aufgerufen. Die Wirtschaftskrise fordere immer mehr Opfer, heißt es im Aufruf. Die Rechnung werde aber nur von den kleinen Leuten bezahlt! Arbeitsplätze würden abgebaut, Tarifverträge verwässert und durch Dumpinglöhne ersetzt, bestehender Kündigungsschutz ausgehebelt. Es müsse Schluss sein mit dem „Krisenchaos“ und die Zeit sei reif zur Setzung eines klaren Signals, damit die Untätigkeit der Politik endlich beendet wird. Die betroffenen Kollegen fordern deshalb die sofortige Rücknahme der Beendigungs- bzw. Änderungskündigungen und im Anschluss daran eine gerechte Umsetzung des Sozialplans für alle Bereiche, die Eingruppierung in die alten Verträge und faire Tarifverträge. Dies allerdings verlange „absolute Loyalität“ des GHBV-Betriebsrats und der Gewerkschaft ver.di gegenüber den Kollegen und ein klares „Eingeständnis“ der im Konflikt begangenen Fehler.
DIE LINKE Bremerhaven hat den Kampf der entlassenen und kurzarbeitenden Hafenarbeiter gegen die unsozialen Maßnahmen von Anfang an unterstützt.
Website des Komitees "Wir sinD der GHB"
(ms)