30. November 2018

Sozialressorts unterstützt Jugendarbeit im Stadtteil nur unzureichend

Der jugendpolitische Sprecher der LINKEN in der Bremischen Bürgerschaft, Cindi Tuncel, besuchte im seinem Mitarbeiter Dr. Jan Restat das Jugendhaus in Bremen-Hemelingen.

Sie wurden von den Sozialpädagog*innen und einer größeren Anzahl Schulkinder und Jugendlicher freundlich empfangen und herumgeführt. Besonders beeindruckt war der Abgeordnete von den vorgestellten Projekten, in denen eine große Anzahl Schulkinder und Jugendlicher verschiedenster Nationalitäten gemeinsam arbeiteten, kochten, werkelten und gestalteten.

„Nebenbei“ beantwortete Tuncel den Anwesenden eine Reihe von Fragen zur Politik. Die Mitarbeiter*innen berichteten davon, welche zusätzlichen Anforderungen das Jugendhaus im Rahmen des großen Zuzugs von Flüchtlingen 2015-2016 zu bewältigen hatte. Dies ist mit viel interkulturellem Gespür sehr gut gelungen.

Zugleich wurde aber auch mal wieder deutlich, dass diese zusätzlichen Aufgaben seitens des Sozialressorts nur unzureichend mit zusätzlichen Mitteln unterstützt wurde. Und die Beantragung und Abrechnung von Projektmitteln bindet unvertretbar viel Arbeitszeit, die den Sozialpädagog*innen dann bei der Arbeit mit den Jugendlichen fehlt. Zudem ist die Finanzausstattung der Jugendzentren durch die von Jahr zu Jahr zu beantragenden Projektmittel immer prekär und unzuverlässig.

DIE LINKE wird sich weiter dafür einsetzen, dass die Bremer Jugendzentren besser, verlässlicher und ohne überbordende Bürokratie finanziert werden! [Red. | jr]