DIE LINKE.  Bremen 


31. Juli 2007 Veranstaltungen

Aktionswoche und Demonstration gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan

Vom 25.8. bis zum 1.9. wird DIE LINKE bundesweit mit einer Aktionswoche Unterschriften gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan sammeln und so zu der Demonstration "Frieden für Afghanistan - Bundeswehr raus" am 15.9. in Berlin
mobilisieren.

In Bremen hat das Bremer Friedensforum die Initiative ergriffen und ruft zur Demonstration nach Berlin auf:

"Das Bremer Friedensforum hat die Unterstützung der bundesweiten Demonstration der Friedensbewegung am 15. September in Berlin gegen ein weiteres militärisches Engagement in Afghanistan beschlossen und wird die Anreise von Bremen mit Bussen organisieren.

Die Demonstration findet statt unter dem Motto: Frieden für Afghanistan – Bundeswehr raus ! Der Auftakt soll um 12 Uhr am Roten Rathaus (Neptunbrunnen) sein. Der Demobeginn ist für 13 Uhr geplant. Die Abschlusskundgebung Am Brandenburger Tor ( Straße des 17. Juni) soll um 14.30 Uhr beginnen. Die Demostrecke soll über die Rathausstraße – Spandauer Str. – Mühlendamm – Breite Str. – Werderstr. – Hinter der Kirche – Unter den Linden – Glinkastr. - Behrenstr. – Ebertstr. zur Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor gehen.

Eine Vorbereitungssitzung findet u.a. am 2. August, 18.30 Uhr in der Villa Ichon (Sitzung des Friedensforums) und am Sonntag, 19. August, 12 Uhr in Hannover (Pavillon, Raschplatz) statt.

Nach Ansicht des Friedensforums ist Afghanistan heute von demokratischen Verhältnissen ähnlich weit entfernt wie vor fünf Jahren. Der versprochene zivile Wiederaufbau des Landes kann nicht gelingen, weil seit 2002 in Afghanistan mehr als 85 Milliarden Dollar für Militärmaßnahmen, dagegen nur 7,5 Mrd. Dollar für den zivilen Wiederaufbau eingesetzt wurden. Diese Mittel konzentrierten sich fast ausschließlich auf die Hauptstadt Kabul. Erschrocken ist das Friedensforum über die offensichtliche Komplizenschaft des UN-Sonderbeauftragten für Afghanistan, Tom Koenigs, mit der NATO. Der ehemalige Frankfurter Stadtkämmerer Koenigs (Grüne) hatte jüngst Bundeskanzlerin Merkel aufgefordert, den militärischen Beitrag in Afghanistan noch zu erhöhen und "energisch den Kurs zu halten".

In Übereinstimmung mit zahlreichen humanitären Organisationen, die sich stets für eine strikte Trennung von zivilen und militärischen Maßnahmen ausgesprochen haben, fordert das Bremer Friedensforum eine radikale Änderung der deutschen Afghanistan-Politik. "Hilfe kommt nicht von Tornados oder aus Bomben und Raketen, sondern allein von zivilen Maßnahmen, die heute schon erfolgreich in Gegenden durchgeführt werden, wo sich keine Besatzungstruppen befinden", so das Forum.
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Bremer Friedensforum
Villa Ichon
Goetheplatz 4
28203 Bremen
(0421) 3 96 18 92 (Ekkehard Lentz)
6 44 14 70 (Hartmut Drewes)
35 58 16 (Eva Böller/Ernst Busche)
4 34 18 52 (Barbara Heller)
www.bremerfriedensforum.de

weitere Informationen:

http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/bewegung/afgh/aufruf-demo.html

http://www.afghanistandemo.de/

http://www.bundeswehr-raus-aus-afghanistan.de/

Quelle: http://www.dielinke-bremen.de/nc/politik/aktuell/detail/artikel/aktionswoche-und-demonstration-gegen-den-bundeswehreinsatz-in-afghanistan/