Oskar Lafontaine ist gestern aus der Universitätsklinik Homburg entlassen worden, wo er sich einer Krebsoperation unterziehen musste. Der Eingriff soll erfolgreich verlaufen sein, dem Bundesvorsitzenden der LINKEN
gehe es den Umständen entsprechend gut,
teilte der Pressesprecher der linken Bundes- tagsfraktion, Hendrik Thalheim, in einem Kurz-Statement mit.
Die Öffentlichkeit nahm heftig Anteil an der Erkrankung des Linksparteipolitikers. Im Berliner Karl-Liebknecht-Haus, der Bundesparteizentrale der LINKEN, gingen und gehen viele Anrufe, Briefe und E-Mails von Bürgerinnen und Bürgern ein, die den 66-Jährigen herzlich grüßen und ihm baldige Gesundung wünschen.
Aber auch in der Medienberichterstattung spielte Lafontaines Erkrankung eine große Rolle. An- gefacht durch eine Schmutzkampagne eines Hamburgischen Nachrichtenmagazins, welches Lafontaine mit Verdächtigungen und Unterstellungen anscheinend diskreditieren wollte.
Die LandessprecherInnen der Bremer LINKEN, Cornelia Barth und Dr. Christoph Spehr, wün- schen Oskar Lafontaine im Namen des Landesverbandes gute Genesung. Beide meinen, dass die zwischenzeitlich losgetretene Personaldebatte für DIE LINKE schädlich sei und deshalb un- verzüglich eingestellt werden müsse. Dem schließt sich die Online-Redaktion an. mh