Am 25. August trafen sich auf Einladung der Gewerkschaft ver.di Beschäftigte der Bremer Volkshochschule, die dort tätigen Honorarkräfte sowie ein Mitglied des Gesamtpersonalrates Bremen. Inhaltlich ging es um die wirtschaftliche Situation und die Folgen für das Personal. Im Mittelpunkt standen das so genannte "Konsolidierungskonzept 2009" der VHS und die soziale Lage der Honorarkräfte.
Kornelia Knieper, zuständige Gewerkschaftssekretärin erklärte: "Das in Zusammenarbeit mit dem Senator für Kultur erarbeitete Konsolidierungskonzept 2009
ist nichts anderes als ein Personalabbaukonzept. Bis 2015 sollen 22 % der MitarbeiterInnen eingespart werden und das bei fast gleichbleibendem Programmvolumen. Die Erhöhung der Honorare der Kursleitenden um jährlich
0,54% in den letzten 10 Jahren bedeutet real eine Senkung der Einkünfte. Es fehlen Visionen und Perspektiven für die Zukunft der Einrichtung und ein Personalkonzept, dass die Arbeitsbedingungen der MitarbeiterInnen nicht ständig verschlechtert und die Innovationsfähigkeit der VHS erhält."
Die TeilnehmerInnen der Versammlung am 25.08.2009 verfassten eine Erklärung mit folgenden Forderungen:
(aus der Presseerklärung von ver.di Bezirk Bremen-Nordniedersachsen v. 25.08.09)