Zurück zur Startseite
27. März 2008

Wir lassen uns nicht abspeisen - Soziale Arbeit ist mehr wert!

Damit der Aufschwung auch bei uns ankommt, machen wir jetzt Druck !

Dokumentiert: ver.di-Aufruf zum Warnstreik für die Beschäftigten des DRK-Kreisverbandes Bremen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
heute werden die Verhandlungen über die Entgeltsteigerungen des DRK-Reformtarifvertrages fortgesetzt.

Noch liegt kein neues Angebot der Arbeitgeber vor. Es hat den Anschein, dass die DRK-Tarifgemeinschaft den Konflikt in die Länge ziehen will und abwartet, was in der Tarifauseindersetzung des Öffentlichen Dienstes passieren wird.

Zur Erinnerung das derzeitige Angebot der Arbeitgeberseite: 42 Stunden, Weihnachtsgeld 60% für alle und keine Lohnerhöhung!
Verdi hat das DRK aufgefordert, bis spätestens Donnerstag ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Noch sind die Positionen weit auseinander.

Unsere Forderungen lauten:

  • 9,6 % lineare Entgelterhöhung

  • keine Arbeitszeitverlängerung

  • keine Reduzierung der Jahressonderzahlung

Damit der Aufschwung auch bei uns ankommt , machen wir jetzt Druck !

Wir lassen uns nicht abspeisen - Soziale-Arbeit ist mehr wert!

Die Beschäftigten im sozialen Bereich leisten unter schwierigen Bedingungen gute Arbeit. Alles ist teurer geworden, nur die Realeinkommen der Beschäftigten sind in den letzten Jahren erheblich gesunken.

Jetzt müssen wir Anschluss halten! Die Verlängerung der Arbeitszeit auf 42 Stunden verdichtet die Arbeit, vernichtet Arbeitsplätze und führt zu Einkommensverlusten bei Teilzeitbeschäftigten. Deshalb ist die ver.di-Tarifforderung verantwortungsvoll und gerecht. Der Streik richtet sich nicht gegen Eltern, Kinder, Patienten oder Bewohner.

Aufruf zum Warnstreik!

Wenn die Arbeitgeber nicht nachlegen, müssen wir vorlegen. Deshalb rufen wir alle KollegInnen des DRK Kreisverbandes Bremen zur Teilnahme am Warnstreik auf. Wegen der besonderen Situation im Rettungsdienst soll die Einsatzbereitschaft nicht gefährdet werden. Deshalb haben wir keine Notdienstvereinbarung abgeschlossen. Um KollegInnen des Rettungsdienst die Teilnahme am Warnstreik zu ermöglichen, haben wir mit der Leitung des Rettungsdienstes und der DRK Geschäftsführung eine besondere Absprache getroffen, die in den Rettungswachen bzw. beim Betriebsrat erfahrbar ist Ablauf des Warnstreiks:

  • 13:00 Uhr Treffen vor der DRK Geschäftsstelle in der Wachmannstraße

  • Warnstreikkundgebung bis 15:00 Uhr

Streik ist ein Grundrecht, mit dem Arbeitnehmer/innen ihre wirtschaftlichen Belange durchsetzen können. Nur Gewerkschaften können zum Streik aufrufen. Auch Unorganisierte dürfen streiken. Niemand braucht dafür um Erlaubnis zu fragen.


Alles wird teurer – wir auch! Gemeinsam für mehr Entgelt und gegen Arbeitszeitverlängerung!

ver.di-Flugblatt