Zurück zur Startseite
26. November 2007

In eigener Sache

Auf dieser Seite "Aktuell" hatten wir auf die Zusammenstellung von Informationen rund um den Haushalt und die kommende Haushaltsdebatte hingewiesen, die vom Chaos Computer Club und den Grünen - auf der Grünen-Webseite zusammengestellt worden waren.

In seiner "Marktplatzplauderei" am 24.11.07 spottet der Weserkurier über diese Verweise und schreibt:

"Fundiert kritisieren kann man allerdings nur, wenn man auf einer breiten Informationsbasis steht. Und da bedienen sich die Linken gerne bei denen, die sie angreifen. Auf der Homepage der Linken wird - praktisch zur Weiterbildung der eigenen Mannschaft in Sachen Haushalt - auf das Informationsangebot des grünen Internetauftritts verwiesen. Urteil der Opposition: 'Erstmal eine gute Grundlage.'"

Kritik an diesem Hinweis und der Verlinkung zu den Grünen wurde auch aus der Partei  und im Offo geäußert: man dürfe sich nicht positiv auf den politischen Gegner, und das wären nun mal die Grünen, beziehen und schon gar nicht auf deren Homepage verlinken.

Wir sehen das anders: Gute Informationen sind nützlich, egal woher sie kommen. Die Verlinkung in viele Richtungen ist das Merkmal der Netzkultur. Ob aus dem Weserkurier, der Taz, von Buten+Binnen, den Homepages der Bürgerschaft, der SPD, den Grünen, der CDU, des Landesrechnungshofs, von Betriebsräten, Montagsdemo, VVN, Friedensforum, SALZ, BAL, NLO, SAV, Solidarische Hilfe usw. usf. Aus all diesen Quellen schöpfen wir ungeniert Informationen für unsere kurzen Berichte. Natürlich immer mit genauer Quellenangabe. 

Und natürlich mit einer Einschätzung der Quelle. So hatten wir die Grünen bei ihrem Aufruf, sich mutig, kreativ, unkonventionell und pragmatisch an der kommenden Haushaltsdebatte zu beteiligen, so kommentiert:

"Mutig, kreativ, unkonventionell und pragmatisch - das ist schön, reicht aber nicht. Das kann nur den brutalen Sparkurs bemänteln, der von Rot-Grün weiter betrieben wird. Die Kritik muß schon etwas grundsätzlicher sein!"

A propos gute Informationen: der Jahresbericht 2007 des Landesrechnungshofs und der Untersuchungsbericht zum Klinikskandal sind nach wie vor in ihrem Informationsgehalt unübertroffen. Und letzterer ist zu einem nicht geringen Teil von den Grünen unter dem Vorsitz der heutigen Finanzsenatorin Karoline Linnert verfaßt worden. Die LINKE ist allemal so souverän anzuerkennen, wenn etwas gut ist, wenn gut ist. (sh)