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19. Mai 2007

Urabstimmung der WASG: 84% der Mitglieder für DIE LINKE

Die Urabstimmung über die Verschmelzung von WASG und Linkspartei.PDS zur Partei DIE LINKE, die gestern zuende ging, ergab folgendes Ergebnis:

Ja-Stimmen: 83,9%

Nein-Stimmen: 15,1%

Ungültig: 1,0%

An der Urabstimmung beteiligten sich 5512 Mitglieder; das ergibt eine Wahlbeteiligung von 49,8 Prozent.

Bremen hat mit 62,3% im Westen und Sachsen mit 55,8% im Osten die höchsten Wahlbeteiligungen. Zusammen mit dem Wahlergebnis der Bürgerschaftswahlen können wir also - allen Unkenrufen zum Trotz - die Parteineubildung mit Schwung und mit Optimismus in Angriff nehmen.

Thomas Händel, Mitglied des geschäftsführenden Bundesvorstands der WASG:
„Das Ergebnis ist eine überzeugende Zustimmung zum Projekt Neue Linke.
Dieses Projekt, das wir vor fast zwei Jahren aus der Taufe gehoben haben,
füllen die Mitglieder vor Ort bereits seit langem mit Leben. Jetzt geht es
erst richtig los.“

Klaus Ernst, Mitglied des geschäftsführenden Bundesvorstands der WASG:
„Das ist eine tolle Bestätigung für die Arbeit der letzten zwei Jahre. Die
Parteibildung ist unter breiter Beteiligung der Mitgliedschaft erfolgt.
Zusammen mit dem Bremer Wahlergebnis ist das ein guter Start für die neue
Partei.“


Bereits in den Jahren 2005 und 2006 hatten die Mitglieder der WASG in der
jungen und erfolgreichen Geschichte der Partei über eine ähnliche
Fragestellung zu befinden. Im Juni 2005 votierten rund 82 Prozent, im April
2006 rund 80 Prozent für ein neues Linksbündnis aus WASG und
Linkspartei.PDS.