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4. Mai 2007 Information

Gysi: Einzug der LINKEN in die Bürgerschaft wäre ein „Durchbruch“

Gysi und Lafontaine zuversichtlich

Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Bundestag, Gregor Gysi, rechnet fest mit dem Einzug seiner Partei in die bremische Bürgerschaft. Er gehe davon aus, dass DIE LINKE bei der Wahl am 13. Mai ihr selbst gestecktes Ziel von sieben Prozent erreiche, sagte Gysi am Freitag am Rande der Hartz IV-Anhörung im Konsul-Hackfeld-Haus.

Es gebe in Bremen und Bremerhaven eine spürbare Atmosphäre der Veränderung. Dies zeige sich deutlich in den Diskussionen mit den Menschen an den Wahlkampfständen und auf den Veranstaltungen der Linken. Durch den Zusammenschluss von Linkspartei und WASG habe es „einen großen Sprung“ nach vorn gegeben. „Das macht die Akzeptanz in den alten Bundesländern leichter“, betonte Gysi. Die Bürger hätten ein Interesse daran, ihren Widerspruch gegen die Große Koalition in Bremen und deren 12-jährige Politik der Kaputtsanierung der Stadt zu zeigen. Sollte DIE LINKE im kleinsten Bundesland in die Bürgerschaft einziehen, würde dies auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Chef Kurt Beck zur Kenntnis genommen. Der erstmalige Einzug der LINKEN in ein westdeutsches Landesparlament wäre ein „Durchbruch“, so Gysi. „Das setzt ein Signal, dass auch in den alten Bundesländern die Linke eine größere Rolle spielen wird als bisher.“ (ms)