Zurück zur Startseite
29. März 2007 Pressemitteilung

Wahltaktischer Aktionismus der Gesundheitssenatorin gescheitert

Peter Erlanson, Betriebsrat Klinikum Links-der-Weser

Zur überraschenden Absage von Joachim Stumpp als Holding-Geschäftsführer der Gesundheit Nord erklärt Peter Erlanson, Spitzenkandidat der Liste „DIE LINKE“ zur Bürgerschaftswahl:

Mit der Absage von Joachim Stumpp beweist sich einmal mehr, dass der wahltaktische Aktionismus der Gesundheitssenatorin Ingelore Rosenkötter gescheitert ist. „Statt sich in blinden Aktivitäten zu verzetteln, sollten endlich Konzepte über die zukünftige Struktur der Kliniken auf den Tisch gelegt werden, bevor man KandidatInnen sucht! Bis heute ist nicht klar, wohin die Reise geht.“

Die LINKE fordert die Beibehaltung der Eigenständigkeit der vier Bremer Kliniken und die Finanzierung der Investitionen im Klinikum Mitte durch die öffentliche Hand. „Die Einsetzung eines Einheitsbetriebs lehnen wir ab, da dies die Vorstufe zur Privatisierung wäre.“

Wiederholt erfuhren die Mitglieder des Aufsichtsrats vor der heutigen Sitzung aus der Presse, welcher Kandidat zum Holding-Geschäftsführer der Gesundheit Nord gekürt werden sollte. „Man sieht, dass Ingelore Rosenkötter nicht lernfähig ist. Die Informationspolitik der Gesundheitssenatorin ist katastrophal!“