Die Studie bietet eine Fülle von Informatioen zu früheren Wahlen und eine - m.E. - fundierte Analyse der Stuktur von Wählern, Parteien und ihren Argumenten. Die Studie (54 Seiten) kann hier downgeloadet werden.
Auch über uns, DIE LINKE, weiß die Analyse schon erstaunlich gut Bescheid. Und es ist auch nicht so falsch, was da steht:
(red/sh)
"... auch für DIE Linke haben sich seit der letzten Bürgerschaftswahl die Zeiten zu ihren Gunsten entwickelt. Wie in anderen Großstädten haben die Auseinandersetzungen in der SPD um die Agenda 2010 in Bremen ihre Spuren hinterlassen. Vor allem Teile der traditionellen Gewerkschaftslinken haben auch hier in der WASG ihre neue Heimat gefunden.
Außerdem ist die WASG zum Sammelbecken aller ehemals orthodoxen marxistischen Kräfte geworden. Das hat zwar nicht unbedingt die innerorganisatorische Geschlossenheit gestärkt, aber der Erfolg der Linkspartei bei der letzten Bundestagswahl hat auch in Bremen diejenigen beflügelt, die in einer gemeinsamen Kandidatur eine einmalige Chance sehen, zum ersten Mal mit einer linken Kraft wieder in ein westdeutsches Bundesland einzuziehen.
Vor allem das herausragende Wahlergebnis der Linkspartei in Bremen von 8,4 Prozent bei der Bundestagswahl 2005 (das zweitbeste Wahlergebnis für die Linkspartei in den alten Bundesländern nach dem Saarland) hat gezeigt, dass es durchaus ein Potenzial für DIE LINKE in Bremen gibt. Enttäuschte SPD-Wähler, traditionelle Gewerkschaftslinke, Wähler, die bereits vor längerem den Grünen nach deren Eintritt in die Bundesregierung den Rücken gekehrt haben und Nichtwähler stellen das Reservoir dar, aus dem DIE LINKE schöpfen könnte. DIE LINKE zieht mit Peter Erlanson, Betriebsrat im Klinikum Links der Weser, einem 11-Punkte Aktionsprogramm und einem Wahlziel von 7 Prozent in den Wahlkampf. ..." mehr